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Die Geschichte
des BERNA Oldiepostautos. Ein Artikel von Reto Lüthard, Windisch.
Berna/R&J
L4UP354-Omnibus III, Wagen 8 von PU Voegtlin-Meyer AG, Brugg
Dieser Berna
wurde 1966 gebaut. Die Karosserie, die schon stark an die bekannten
3DUK-Postautos erinnert, die Ende 60-er/anfangs 70-er Jahre in
grosser Stückzahl gebaut wurden, stammt von Ramseier&Jenzer in Bern.
Die vertrauten runden Formen, wie man sie bis anhin kannte, wurden
bei diesem modernen Aufbau auf ein Minimum beschränkt.
Abgeliefert
wurde dieser Berna an Postautohalter Schenk im luzernischen Triengen.
Er verband damit die beiden Bahnendpunkte Schöftland und Triengen.
Im Herbst 1971 stellte die Sursee-Triengen-Bahn den
Personentransport ein. Dies hatte zur Folge, dass die Postautolinie
bis nach Sursee verlängert und neu von der Schweizer Reisepost mit
Regiefahrzeugen befahren wurde. Der erst fünfjährige Berna wurde in
den Regiefahrzeugpark eingegliedert und erhielt die Nummer P23700.
Eingesetzt wurde er aber nicht mehr in der Region Triengen, sondern
in Schwarzenburg.
Im Herbst 1973
verkaufte die PTT den Berna an PAH Voegtlin-Meyer AG in Brugg. Zum
Einsatz kam das Schnauzenpostauto dann auf der Linie
Wildegg-Schinznach Dorf-Thalheim und war in einer Zweitgarage des in
Brugg ansässigen PAH’s, in Schinznach Dorf stationiert.
Bis 1983 stand
der Berna auf der oben erwähnten Linie zuverlässig im täglichen
Einsatz. Dann wurde er durch einen neuen Saurer RH525-23 ersetzt.
Dank jahrelanger hervorragender Pflege durch die Chauffeure von
Voegtlin-Meyer durfte der Wagen nach seinem Ausscheiden aus dem
Kursbetrieb als Oldtimerpostauto weiterleben. Er bescherte so schon
manchem Hochzeitspaar einen unvergesslichen Tag. Noch heute kann
dieses schöne Postauto im Originalzustand für
Extrafahrten gemietet
werden.
Reto Lüthard |